Sonntag, 10. Mai 2009

Eat, sleep, go fishing...




Nachdem ich nett auf der Apolo empfangen wurde und wir sicher auf Madeira angekommen sind bin ich nachdem ich in Joaquin, einem von den Decksleuten, ein gleichgesinnten Angler gefunden habe, gleich mit ihm auf die Hafenmole gezogen um zu schauen wie denn die Fische dort so aussehen. Wie sich herausstellte ist Joaquin ein wahrer Meisterangler der wohl die Hälfte seines Lebens in der Fischerei zugebracht hat. Nach einem mitleidigen Blick auf meine Ostsee-Dorsch-Montage und dem Ausruf „Katastroph, you don´t catch anything with this“ mir prompt ein Vorfach seiner Machart gebastelt hat. „Now you catch fish...“
Gesagt getan. Schon während er an meinem Vorfach gebastelt hat war seine Angel krumm und nach noch nicht mal 5 Minuten der erste Fisch gelandet. Irgendwas Dorade-ähnliches.
Gleich nachdem mein Calamaris-Köder im Wasser war hatte ich auch schon den ersten Biss und auch ich landete gleich den selben Fisch, nur eine Nummer größer...
Und so ging es dann Schlag auf Schlag; bei wechselndem Gebrauch von Calamaris oder Garnelen landeten wir innerhalb von zwei Stunden zwei von diesen Doradefiechern, einen Fisch den ich mal als Diskussfisch beschreiben würde, einen der einem Pyrannia nicht unähnlich sieht, 3 kleine Kugelfische die sich aufpusten wenn sie in Bedrängnis sind und als Krönung des ganzen hab ich noch einen Stachelrochen aus dem Wasser gezogen! Joaquin ist noch ein ganz dicker abgerissen, worüber er sich sehr geärgert hat, aber mit einer super Fangbilanz und genug Fisch für die nächsten zwei Tage sind wir zufrieden aufs Schiff zurückgekehrt. Übrigens, Stachelrochen ist echt lecker.

1 Kommentar:

  1. Bei den Bildern lacht das Angler- und Biologenherz. Würde auch gerne mal selbstgefangene Kugelfische und Rochen aus der Nähe betrachten.

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