Dienstag, 29. Dezember 2009

Es geht wieder los




Moin,

lange gabs nix neues. Die Schule ist gut gelaufen und auch der Metallbearbeitungskurs ist überstanden. Und warum Elsfleth auch Elendsfleth genannt wird ist mir mittlerweile auch klar geworden :-D

Aber jetzt geht es wieder los! So wie es aussieht rund um Südamerika drum zu. Ich hoffe auf Kap Horn sowie den Panama Kanal. Am 01.01.2010 steige ich in Lima ein für einen Viermonatsvertrag. Zum Glück habe ich ja schon diverse Freunde rund um den Erdball auf geographisch günstigen Positionen wie Peru und Venezuela verteilt, welche ich hoffe besuchen zu können, bzw. mich besuchen zu lassen.

Mein Schiff wird die BBC Ems sein, ein ca. 140m langer Mehrzweckfrachter mit drei eigenen Ladekränen. Von Bord hoffe ich euch wieder mit interessanten Geschichten versorgen zu können.

Zu erreichen bin ich wie immer über Email unter jan@breider.org

Mittwoch, 19. August 2009

Wie es sich für einen richtigen Seemann gehört! Außerdem erhoffe ich mir Vorteile mit meinem Parteibuch falls ich doch mal in Afrika entführt werden sollte...

Dienstag, 26. Mai 2009

I´ll be back!

Moin,

nur noch zwei Mal Canical, Leixoes und Lissabon dann habe ich hier fertig. Das bestätigte Abreisedatum ist der 09.06.2009. Bei unserem Bordfriseur bin ich auch gleich mal gewesen, damit ich wieder vorzeigbar bin wenn ich wiederkomme... Bleibt nur noch eine Frage: Wer holt mich vom Flughafen ab?

Sonntag, 10. Mai 2009

Eat, sleep, go fishing...




Nachdem ich nett auf der Apolo empfangen wurde und wir sicher auf Madeira angekommen sind bin ich nachdem ich in Joaquin, einem von den Decksleuten, ein gleichgesinnten Angler gefunden habe, gleich mit ihm auf die Hafenmole gezogen um zu schauen wie denn die Fische dort so aussehen. Wie sich herausstellte ist Joaquin ein wahrer Meisterangler der wohl die Hälfte seines Lebens in der Fischerei zugebracht hat. Nach einem mitleidigen Blick auf meine Ostsee-Dorsch-Montage und dem Ausruf „Katastroph, you don´t catch anything with this“ mir prompt ein Vorfach seiner Machart gebastelt hat. „Now you catch fish...“
Gesagt getan. Schon während er an meinem Vorfach gebastelt hat war seine Angel krumm und nach noch nicht mal 5 Minuten der erste Fisch gelandet. Irgendwas Dorade-ähnliches.
Gleich nachdem mein Calamaris-Köder im Wasser war hatte ich auch schon den ersten Biss und auch ich landete gleich den selben Fisch, nur eine Nummer größer...
Und so ging es dann Schlag auf Schlag; bei wechselndem Gebrauch von Calamaris oder Garnelen landeten wir innerhalb von zwei Stunden zwei von diesen Doradefiechern, einen Fisch den ich mal als Diskussfisch beschreiben würde, einen der einem Pyrannia nicht unähnlich sieht, 3 kleine Kugelfische die sich aufpusten wenn sie in Bedrängnis sind und als Krönung des ganzen hab ich noch einen Stachelrochen aus dem Wasser gezogen! Joaquin ist noch ein ganz dicker abgerissen, worüber er sich sehr geärgert hat, aber mit einer super Fangbilanz und genug Fisch für die nächsten zwei Tage sind wir zufrieden aufs Schiff zurückgekehrt. Übrigens, Stachelrochen ist echt lecker.

Sao Miguel – The Grand Tour:






Am 1. Mai im Hafen von Ponta Delgada habe ich nach meiner Nachtwache an der Gangway erstmal ein paar Stunden geschlafen. Dann habe ich kurz Mittag gegessen und gleich danach unseren Motormann Bernd eingepackt um den restlichen freien Tag (kommt an Bord wirklich nicht oft vor) zu nutzen und uns die Insel Sao Miguel mal etwas näher anzuschauen.
Wir haben uns also ein Auto gemietet und sind einfach drauf losgefahren. Die Insel ist zwar recht groß, das Straßensystem aber trotzdem sehr übersichtlich. Von Ponta Delgada aus sind wir in westlicher Richtung der Straße am Wasser entlang gefolgt bis wir zu einer Gegend namens Sete Cidades gekommen sind wo es einen großen Krater mit mehreren Seen gibt auf die man eine wunderbare Aussicht hat. Von diesem ersten höheren Anstieg sind wir dann die Serpentinen wieder herunter an die Küste gefahren am nördlichen Ende der Insel. Auf dem Weg durch kleine malerische Fischerdörfer sind wir hier und dort mal ausgestiegen um den Atlantik von der Landseite zu bestaunen. Die Häuser waren alle ganz schnuckelig, allerdings haben wir festgestellt, dass je näher man dem Wasser kommt die Häuser ärmlicher aussehen. Anscheinend wohnen die feineren Herrschaften eher in den höheren Lagen.
Jetzt in östlicher Richtung fahrend folgten wir der Straße bis circa zur Mitte der Insel wo es eine weitere vulkanische Erhöhung mit heißen bzw. kochenden Quellen und warmen Tümpeln zum schwimmen gibt. Zum baden hatten wir aber nun doch keine Lust. Statt dessen sind wir den Berg noch weiter hinauf gefahren vorbei an einem noch größeren See bis wir ganz auf dem Gipfel bei 914 Meter angekommen sind. Gerade noch rechtzeitig bevor eine neue Wolkenwand die prächtige Aussicht wieder vernebelt hat. Wie eigentlich fast immer auf den Azoren sind die Bergspitzen in Wolken verhangen. Nachdem es mittlerweile schon früher Abend war, wir das Auto noch abgeben mussten und wie wir fanden für den Tag auch genug gesehen hatten sind wir zurück nach Ponta Delgada gefahren um dort unser verdientes Bier zum Tag der Arbeit zu trinken.

Dienstag, 5. Mai 2009

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...

Boa tarde,

gestern morgen kam unser Kapitän ganz unvermittelt auf mich zu und teilte mir mit, dass ich die S. Gabriel verlassen werde um auf das Schwesterschiff die Apollo zu wechseln. Der Grund hierfür liegt darin, dass zwei der Eigner des Schiffes mit zu den Azoren fahren wollen und einfach nicht genug Platz für alle im Rettungsboot ist... Also hieß es heute umziehen.
Gesagt getan und hier sitze ich schon an Bord der Apollo. Heute Nacht geht es dann los in Richtung Madeira, dann weiter nach Leixoes und dann wieder nach Lissabon. Eine Tour wird dann etwa eine Woche dauern und in 4 Wochen bin ich dann auch schon wieder zu Hause.
Mit einem kleinen Bericht über unseren kleinen Ausflug auf den Azoren am 1. Mai und ein paar Bildern werde ich Euch dann übermorgen wieder versorgen.
Gehabt Euch wohl und bis bald

der Jan

Freitag, 1. Mai 2009

Rescueboatdrill Praia da Vitoria




Moin,

nun einmal kurz komentarlos ein paar Bilder von unserem letzen Rescueboatdrill. Bevor mein Internetguthaben abläuft.

Mittwoch, 29. April 2009

The Fukawi Tribe

Exerpt from a traditional monologue of forty minutes duration which was always rendered by the oldest man present at the Royal Navy "Sod´s Operas" or stag parties. It concluded as follows:

Leader: And now, gentlemen, we has the Fukawi tribe.
Audience: The Fukawi tribe?
Leader: Yes, gentlemen, the Fukawi tribe; they lives in the deep jungles of darkest South America. Not one of ´em over four feet tall, an´the grass where they lives grows to eight feet, and they trots at a lopin´ pace through the undergrowth on a circular course, an´ every now and then the Chief sticks ´is ten foot spear in the ground, climbs to the top of the shaft, shades ´is eyes from the sun with one hand, peers over limitless miles of sun-bleached eight-foot-hight esparto grass, and shouts...
Audience: What does he shout?
Leader: He shouts, " We´re the Fukawi!"
Audience: Groans. Then sings: Oh my, what a rotten song, What a rotten song, what a rotten song, Oh my, what a rotten song; And what a rotten singer toooo!

Mittwoch, 15. April 2009

Hatte ich mich über das kalte Wetter beschwert?

über meinen "Teng" kann ich mich trotzdem nicht beklagen, muhaha...

Ups...

Am Wochenende habe ich zum ersten Mal geschweißt, einen Bolzen für ein Lukenverriegelung mußte neu hergestellt werden. Dabei habe ich festgestellt das es nicht besonders schlau ist gleichzeitig das zu schweißende Element und die angeschlossene Masse anzufassen. Autsch! Das war ungefähr so wie diese "Wie stark bist Du?" Automaten auf der Kirmes wo man sich selber Stromstösse verpassen kann ;) Ein Glück war das Schweißgerät nicht auf volle Power eingestellt...
Der Bolzen ist aber trotzdem ganz gut geworden und tut seinen Dienst.
Im Moment ist es hier wieder etwas kühler geworden und ich hab doch tatsächlich schon meinen dicken Fleecepulli angehabt, aber der Sommer kommt!!
Mit meinem neuen Mitbewohner verstehe ich mich nach wie vor sehr gut und wir kriegen zusammen ein gutes Stück Arbeit weggeschafft. Aber ab nächster Woche geht es ja dann für mich in die Maschine, dann kann ich dort mein Unwesen treiben :))
Viele Grüße aus Praia da Vitoria

Donnerstag, 9. April 2009

Still ruht die See



Moinsen,

jetzt habe ich mal ein paar Tage nichts von mir hören lassen, aber ganz ehrlich, es ist auch nix spannendes passiert. Die letzte Überfahrt von den Azoren nach Lissabon war bei spiegelglatter See und fast keinem Wind. Einen Wal und ganz viele Delfine konnten wir bei dem schönen Wetter bewundern.
Auf Pico habe ich eine coole Alieninterpretation von der Vulkaninsel gefunden wie Ihr seht. Da können sich unsere Sprayer mal ein Beispiel dran nehmen.
Ansonsten habe ich meinen alten Mitbewohner Benny gegen einen neuen namens Sebastian eingetauscht, der mindestens genauso nett ist. Also alles im Lack.
Die letzten Tage haben wir fleißig den Mast auf dem Vordeck angemalt, was zwischendurch mit ein wenig Hochseilakrobatik verbunden war. Bei dem Wetter hier einfach geil.
So das war es auch schon wieder von mir
ich wünsche Euch allen frohe Ostern!
Bis bald

Dienstag, 24. März 2009

Die erste Tour Lissabon Azoren und zurück




Boa Tarde wie man hier so schön sagt,

meine erste Überfahrt zu den Azoren und zurück habe ich gut überstanden und nun liegen wir bis Freitag in Lissabon was mir die Gelegenheit gibt einen kleinen Bericht abzuliefern.
Die Fahrt zu den Azoren hin, genauer gesagt nach Ponta del Gada auf Sao Miguel verlief ohne Zwischenfälle bei prächtigem Wetter und den üblichen Entrostungs- und Streicharbeiten.

Dort haben wir einen Teil unserer Ladung gelöscht, wieder neu geladen und sind dann weiter nach Praia de Vitoria. Dort sind wir wohlbehalten angekommen und rechtzeitig im Hafen gewesen um die kleine Front abzuwarten die mit Bft 8-9 das Wasser kurzzeitig etwas ruppig gemacht hat. Davon habe ich ein schönes Video, aber leider ist es zu groß um es hier mal eben hochzuladen.
Nachdem wir auch dort unsere Ladung abgeschmissen haben ging es weiter nach Pico, der Insel auf der der höchste Berg Portugals steht. Vulkanischen ursprungs und zuweilen wohl noch recht aktiv ist er so um die 2500m hoch.
Auch dort wieder gelöscht und geladen und dann zurück nach Ponta del Gada wo uns wieder ein schöner Sonnenaufgang erwartete. Auf der Rückfahrt nach Lissabon war das Wetter zwar auch ganz gut, aber es gab einen ziemlichen Schwell aus nordwestlicher Richtung der uns manchmal ganz schön durchgeschaukelt hat.

Samstag und Sonntag gab es dann die ersten Safety Drills mit den Themen Fire on Board, MOB, Abandon Ship, MarPol, SOPEP und ISPS.
Ich sage nur Safety first! ;-)

Gehabt Euch wohl und bis bald

Jan

Juhuu endlich Internet wann ich will!!

Moin zusammen,
endlich habe ich es geschafft meinen Mac Vodafone kompatibel zu machen. Email und Internet sobald ich im Hafen bin. Geil. Da mußte ich echt schon ein bißchen rumfuchsen bis es funktioniert und dank eines endlich mal fähigen Vodafone Mitarbeiters heute ist es nun geschafft... Mit Windows wäre es zwar einfacher gewesen, aber wie sagt Phillip immer so schön: Ein Ferrarifahrer regt sich auch nicht über den Bordstein auf den er nicht hochkommt. ;-)
Also auf ein neues, freut Euch über Blogs und Fotos.

Bis gleich

Freitag, 13. März 2009

"Die Ritze" von Lissabon




Aloha,




wie gesagt um 00.00h habe ich dann meine erste Gangwaywache angetreten und habe mir die Nacht um die Ohren geschlagen. Bei den milden Temperaturen war das auch sehr gut auszuhalten. Die Zeit habe ich mir neben den Routinechecks an den Landleinen mit einer Lektion Portugiesisch, einem Buch (Fleckenteufel von Heinz Strunk) und einem netten Hörbuch vertrieben. Abgesehen davon hatte ich noch ein wenig Ablenkung da unser Liegeplatz direkt gegenüber von Lissabons angesagtestem Club lag. "Die Ritze" dachte ich sofort, aber hier nennen sie Ihn "Lux", muß wohl die Portugiesische Übersetzung sein. Wie ich darauf gekommen bin seht Ihr selbst. Die Party ging dann tatsächlich auch bis um 07.00h morgens, nicht schlecht für einen Donnerstag. Meine Wache ging dann bis um 08.00h und verlief ohne weitere Zwischenfälle.




Eben haben wir dann zum Ladekai verholt und wieder festgemacht. Jetzt sind sie gerade eifrig dabei uns mit Containern zu beladen damit wir heute Nacht gen Azoren aufbrechen können. Ich habe den Rest des Tages frei, denn ich habe ja Wache gehabt. Vielleicht gehe ich gleich mal eine Runde Angeln :)




So das wars für jetzt, gehabt Euch wohl und bis nächstes Mal, dann von den Azoren.




Viele Grüße




Jan

Eingeschifft

Nachher
Vorher

Hallo allerseits,

so ich bin also gut in Lissabon angekommen. Nach einem etwas rumpeligen Flug hat der Transfer zum Schiff reibungslos geklappt und ich wurde freundlich empfangen. Mein Zimmer teile ich mir für die nächsten zwei Wochen noch mit einem weiteren Schiffsmechaniker Auszubildenden der mich in der ersten Zeit einweisen wird.
Gestern morgen wurde ich dann gleich in das Arbeitsleben integriert nachdem ich mit den örtlichen Sicherheitsbedingungen bekannt gemacht und der Mannschaft vorgestellt wurde.
Danach hieß es dann gleich Flex in die Hand und Konservierungsarbeiten machen. Wir haben eine Kranaufhängung für 20 Fuß Container, einen so genannten Spreader, entrostet und dann wieder gestrichen. Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt. Der Arbeitstag beginnt hier um 08.00h und geht bis 17.00h unterbrochen von Frühstückspause, Mittagessen und Kaffeezeit. Alles in allem sehr gut auszuhalten. Zumal bei milder Luft, blauem Himmel und 25 Grad C. Nach Feierabend hieß es dann auch nur kurz Abendbrotessen und dann schnell in die Koje da um 00.00h meine erste Gangwaywatch auf mich wartete.

Mittwoch, 11. März 2009

Junge komm bald wieder!


Heute ist es endlich soweit! Nach ein paar Verzögerungen und ein wenig Hektik in den letzten Tagen geht es heute um 14.45h ab Flughafen Hamburg auf die Reise. Erstmal nach Lissabon und dann in die ganze Welt. (behelfsweise ersteinmal bis zu den Azoren ;)
Nachdem alle Papiere zusammengestellt sind (Reisepass, Seefahrtbuch, Impfausweis, Musterungsbeilage, Letter of Guarantee, Ausbildungsbescheinigung und Berichtsheft), alle Sachen gepackt (Arbeitssachen, Anziehsachen, Sportgerät und Unterhaltungselektronik) und alle Abschiedsgrüße verteilt worden sind möchte ich hier noch einmal allen Leuten "Auf Wiedersehen" sagen die mir in den letzten Tagen nicht mehr über den Weg gelaufen sind. Planmäßige Rückkehr nach Hamburg ist die erste Juniwoche +/- 5 Tage.
Laßt Euch die Zeit nicht zu lang werden ohne mich und denkt daran, dass im Juni auch mein 30. Geburtstag ansteht also vielleicht doch nicht alle zum Hurricane fahren, könnte sonst ziemlich einsam werden auf meiner Feier.
Sobald ich eine portugiesische Telefonnummer habe werde ich dieses hier kundtun, ansonsten werde ich aber wohl in recht regelmäßigen Abständen Zugang zum Internet haben, also schreibt einfach Mails. Wer Wert darauf legt eine Karte von schönen Orten zu erhalten der möge mir ebenso eine Mail mit seiner Adresse schicken wohin ich die Flaschenpost in die Strömung werfen muß.
In diesem Sinne, laßt Euch die Zeit nicht zu lang werde und schlagt Euch tapfer.
Erste Berichte mit Fotos bald an dieser Stelle.

Bis ganz bald

Euer Jan

Montag, 23. Februar 2009

Abfahrt nach hinten verschoben:


Aloha,

nachdem ich eben mit meiner Betreuerin bei der Reederei gesprochen habe, kann ich Euch nun mitteilen, daß mein erster Einsatz an Bord auf der S. Gabriel stattfinden wird. (http://www.briese.de/typo3/index.php?id=1354&L=0&No=65) Die Abfahrt wird sich allerdings bis zum ca. 10. März verschieben da das Schiff vorher nicht einlaufen wird. Ein informatives Gespräch zu allen ausstehenden Details wird es deswegen dann auch Anfang März geben. Da dieses aus Krankheitsgründen reedereiseits bisher nicht möglich war.
Zur Verfolgung der Schiffsbewegungen auch meines Schiffes kann ich Euch übrigens die Seite www.vesseltracker.com empfehlen.
Also dann bis nächstes Mal.

Euer Jan

Dienstag, 17. Februar 2009

Reisevorbereitungen weitestgehend abgeschlossen

Liebe Menschen,

wie ich sehe finden sich langsam die ersten interessierten Leser ein, darum hier ein kurzer Zwischenbericht zu den Reisevorbereitungen.
Nachdem ich mein Seefahrtbuch vom Seemannsamt endlich abholen konnte da die anscheinend vergriffen waren habe ich mich vorletzte Woche Freitag auch noch kurz in den Arm pieksen lassen zwecks Gelbfieberimpfung. Das war an sich auch nicht weiter wild, aber den Dienstag drauf habe ich tatsächlich die angedrohten Grippesymptome bekommen die im Verlauf der Immunisierung auftreten können. Aber Paracetamol sei dank konnte ich dann doch noch arbeiten gehen und tatsächlich war der ganze Spuk nach einem halben Tag schon wieder vorbei.
Eigentlich hätte ich Euch an dieser Stelle auch schon genauere Informationen zu meiner ersten Reise geben sollen können, krankheitsbedingt ist die Informationsveranstaltung bei der Reederei aber eine Woche nach hinten verschoben worden. Ich werde also diesen Donnerstag mit meiner langen Fragenliste hinfahren um sie dort abzuarbeiten. Da es nicht mehr so ganz lange hin ist bis zur Abreise wird das auch mal Zeit.
Nächstes Update also nach Donnerstag. Habt einen schönen Tag und bis bald.

Euer JAN

Mittwoch, 14. Januar 2009

Alles unter Dach und Fach.

Moin,

ab heute steht es also fest. Eben habe ich den Ausbildungsvertrag zum Schiffsmechaniker bei der Reederei Briese aus Leer unterschrieben und abgeschickt. Jetzt muß der Vertrag noch eingetragen werden, und ich muß noch mein Seefahrtsbuch besorgen. Dann geht es ab dem 1. März aufs Wasser. Wahrscheinlich auf einem Inselversorger der von Lissabon aus die Azoren und die Kanaren anfährt. Ich würde mal sagen, daß man es schlimmer treffen kann...

Samstag, 10. Januar 2009

Willkommen, willkommen, willkommen!













Ahoi Ihr Landratten!

An dieser Stelle werdet Ihr in Zukunft mitverfolgen können wie es mir auf See ergeht. Ob ich mich wacker schlage, seekrank bin, in der Sonne liege oder vom Sturm gepeitscht werde. Wann immer technisch möglich werde ich Euch hier mit hoffentlich spannenden Berichten und Fotos versorgen. Ich hoffe natürlich auch auf eine rege Beteiligung von Euch. Wenn die Reise losgeht lasse ich es Euch wissen.